Kleine rhetorische Einblicke des Kindergartenalltags

Der phantasiebegabte Fünfjährige baut ein Puppenspiel auf und spielt es uns mit großer Hingabe vor:
„Plötzlich hörte die alte Frau eine wunderschöne Stimme, die „singte“ ganz arg schön. Und sie wollte wissen, woher das Singen kam. Und sie ging durch den Wald. Und da fand sie ein wunderschönes Mädchen, das war rausgeworfen worden, und sie sagte zu ihr: „warum singst du so schön?“ Da antwortete das Mädchen: „Ich habe meinen Job verloren. Jetzt versuch ich’s mal mit singen“

 

Beim Frühstück springt die Sechsjährige auf, läuft zu ihrer Kindergärtnerin, umarmt sie,  und sagt sehr gefühlvoll: „Ich lade Dich zu meinem nächsten Geburtstag ein, weil Du etwas ganz, ganz Besonderes bist“, drückt ihr einen Kuss auf die Wange und hüpft zurück auf ihren Platz. Nach einigen Minuten meldet sie sich wieder zu Wort: „Du, Du musst mir  dann aber auch ein ganz besonderes Geschenk mitbringen!“

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